Mitwelt-und Naturpädagogik

Kinder im Kleinkindalter verfügen über einen tiefgehenden Bezug zur Natur. Wir möchten die Kinder dazu begleiten, diese empathische Haltung im Schulalter zu bewahren bzw. diesen beseelten Zugang zu allem Lebendigen nicht zu verlieren.

Bedeutsam erscheint uns in diesem Zusammenhang auch der Einbezug anderer Kulturen, der Einzug von Vielfalt in den Hort. Kinder haben das Recht auf Kind-gerechte Information. Die Konsequenzen unseres Wohlstandes zeichnen sich global ab: Die Kenntnisse über Zusammenhänge in Betreff auf Armut, Hunger, Kriege sowie fortschreitende Zerstörung unserer Mitwelt gehören zu einem aufgeklärten, selbstbewussten sowie reflektierten Ich.

Tanz- und Musik

Tanz- und Musikerlebnisse bereiten Kindern zunächst einmal große Freude. Freude, die im Sinne eines sozialen Aktes mit anderen geteilt wird. Außerdem finden Kinder in Tanz und Musik einen geeigneten Raum, Gefühle und sie bewegende Themen zu verarbeiten. Sie können sich erproben und Begabungen entdecken.

Die genannten Schlüsselthemen prägen einen großen Teil unserer Angebote.

Uns ist wichtig, dass unsere Kinder von uns gehört werden. Ihnen Beachtung zu schenken und ihnen gegenüber achtsam zu sein heißt für sie: bedeutsam sein. Die SchülerInnen haben ein Recht auf ihre Meinung. Konflikte innerhalb der peer-group oder mit den Erwachsenen sind keine Störungen, vielmehr Lernchancen. Die Grenzen der eigenen Freiheit liegen dort, wo die Ausübung von Freiheit einem anderen Lebewesen Leid zufügt. Wir sehen die Vermittlung dieser Haltung als richtungsweisenden Auftrag an.

Gleichfalls legen wir Wert darauf, dass die Kinder Konsequenzen ihres Handelns angemessen erfassen lernen. Die Übernahme von Verantwortung bezüglich des eigenen Handelns ist ein wesentlicher Aspekt.